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AGB

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I. Vorbemerkung
Die KPW Immobilien Gruppe GmbH, die KPW Immobilien GmbH und die KPW Grundbesitz GmbH
(nachstehend „KPW“ bezeichnet) sind Unternehmerinnen im Sinne des §14 Absatz 1 BGB und als
Vermittlerinnen i.S.d. §652ff. BGB tätig.
Unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind Bestandteil unserer mündlichen und schriftlichen Verträge.
Die AGB der KPW sind ein vorformuliertes Regelwerk, durch welches der Vertragsschluss mit unseren Kund:Innen
standardisiert, vereinfacht und beschleunigt wird.

II. Geltungsbereich
Die nachstehenden AGB gelten für alle Verträge und sonstigen Rechtsgeschäfte zwischen der KPW und ihren
Kund:Innen. Als Kund:In im Sinne dieses Vertrages kann der Veräußerer und Erwerber eines Grundstückes,
einer Immobilie sowie auch der Mieter oder Vermieter dieser Gegenstände in Betracht kommen.
Die AGB gelten für künftige Geschäftsbeziehungen mit Kaufleuten im Sinne des Handelsgesetzbuches,
ohne, dass es einer weiteren ausdrücklichen Vereinbarung bedarf.
Einzelvertragliche Regelungen, welche von den Bestimmungen unserer AGB abweichen oder ihnen widersprechen, haben Vorrang.

III. Weitergabeverbot der Informationen und Unterlagen der KPW
Sämtliche Informationen und Unterlagen die unsere Kund:Innen von uns erhalten, sind ausschließlich für sie bestimmt.
Ohne schriftliche Zustimmung der KPW ist es dem/der Kund:In ausdrücklich untersagt, erhaltene Informationen und
Unterlagen an Dritte weiterzugeben.
Kommt es infolge einer unbefugten Weitergabe des/der Kund:In dazu, dass ein Dritter, dem die Information
weitergegeben wurde, einen Hauptvertrag mit dem/der Kund:In der KPW schließt, ist der/die Kund:In verpflichtet,
der KPW Schadensersatz in Höhe der vereinbarten Courtage zuzüglich Mehrwertsteuer zu leisten.
Ein Hauptvertrag stellt ein Kauf-, Miet- oder Pachtvertrag dar.

IV. Vertragsschluss, Courtage und Fälligkeit
Der Anspruch auf Courtage der KPW entsteht mit Abschluss des rechtswirksamen Hauptvertrages, sofern eine
Courtage vereinbart wurde und mit dem Gesetz nicht in Widerspruch steht.
Die vereinbarte Courtage ist erst dann verdient und fällig, wenn ein Hauptvertrag durch unsere Nachweis- oder
Vermittlungstätigkeit zustande gekommen ist.
Ein Vertrag, der den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Kaufvertrags über eine Wohnung oder
ein Einfamilienhaus oder die Vermittlung eines solchen Vertrags zum Gegenstand hat, bedarf der Textform (§656a BGB).
Verträge, die den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Kaufvertrags über ein anderes Objekt als eine Wohnung
oder ein Einfamilienhaus oder die Vermittlung eines solchen Vertrags zum Gegenstand haben, bedürfen nicht der Textform.
Diese können auch mündlich oder konkludent zustande kommen.
Ein Vermittlungsvertrag kommt auch rechtswirksam dadurch zustande, dass die KPW ein Kaufobjekt anbietet und sich dabei
als Vermittlerin zu erkennen gibt, ihren Anspruch auf Courtage im Falle des Erfolges beziffert und ein/e Interessent:
In sich an ihn wendet, um Leistungen von ihr abzurufen (z.B. in Form eines Exposés).

Ist die KPW für beide Vertragsparteien tätig (Doppeltätigkeit) und hat der Kaufvertrag den Erwerb einer Wohnung oder
eines Einfamilienhauses zum Gegenstand und ist der/die Käufer:In ein/e Verbraucher:In (§656b BGB),
haben beide Parteien die Courtage in gleicher Höhe zu entrichten (Vgl. §656b Absatz 1 BGB).
Ist die KPW hingegen nur für eine Vertragspartei tätig und ist das Kaufobjekt eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus und der
Käufer ein Verbraucher, trägt der/die Kund:In die Verpflichtung zur Entrichtung der Courtage.
In allen weiteren Fällen, insbesondere wenn der/die Käufer:In nicht Verbrauch:In ist, ist der/die Kund:In zur Entrichtung der Courtage verpflichtet.
Sollte eine Courtage nicht individuell vereinbart worden sein, ergibt sich der Anspruch aus nachfolgender Darstellung zuzüglich der jeweiligen Mehrwertsteuer:

1. An- und Verkauf von Haus- und Grundbesitz und von Eigentumswohnungen errechnet sich aus dem Kaufpreis sowie sämtlichen Nebenleistungen.
Die Höhe der Courtage ist dabei abhängig von der Höhe des Kaufpreises und berechnet sich wie folgt:
– Kaufpreis bis EUR 1 Mio. 5,95 % inkl. 19 % MwSt.,
– Kaufpreis über EUR 1 Mio. bis EUR 3 Mio. 4,76 % inkl. 19 % MwSt. und
– Kaufpreis über EUR 3 Mio. 3,57 % inkl. 19 % MwSt.

2. Vorkaufsrecht, berechnet vom Verkehrswert des Objektes 3 %.

3. Bei Vermietungen und Verpachtungen – soweit nichts anderes vereinbart ist –
zwei Monatskaltmieten.

V. Anspruch auf Courtage bei nachträglicher Aufhebung, Anfechtung und Rückgängigmachung des Hauptvertrages
Der entstandene Anspruch entfällt nicht, wenn der Hauptvertrag von den Vertragsparteien wieder aufgehoben, angefochten oder rückgängig gemacht wird,
es sei denn, die KPW hat die Aufhebung, Anfechtung oder Rückgängigmachung durch eine Sorgfaltspflichtverletzung grob fahrlässig verschuldet.
Die nachträgliche Minderung des Kaufpreises berührt unseren Anspruch nicht.

VI. Haftungsbeschränkung
Unsere Exposés sowie die weiteren von uns zur Verfügung gestellten Objektinformationen beruhen auf Angaben der Veräußerer und Vermieter.
Daher übernimmt die KPW keine Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Angaben. Aus diesem Grund obliegt es unseren
Kund:Innen, die Objektinformationen und Angaben auf ihre Richtig- und Vollständigkeit hin zu untersuchen. Für sonstige Schäden haftet die KPW nur,
wenn sie auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung durch die KPW, eines unserer gesetzlichen Vertreter oder unserer Erfüllungsgehilfen beruhen.
Eine Haftung für die Leistungen Dritter übernimmt die KPW nicht.

VII. Doppeltätigkeit
Der KPW ist es gestattet, sofern die Vermittlung auf den Abschluss eines Kaufvertrages gerichtet ist, für beide Vertragsparteien tätig zu sein.
Vor Abschluss des Vermittlungsvertrages werden die Parteien auf die Doppeltätigkeit ausdrücklich hingewiesen.
Die KPW verpflichtet sich zur Unparteilichkeit.

VIII. Rückfrageklausel
Der/die Kund:In verpflichtet sich vor Abschluss eines Hauptvertrages die KPW unter Angabe des Namens und der Anschrift des vorgesehenen Vertragspartners
zu informieren. Diese Klausel soll uns die Gelegenheit einräumen, zu prüfen, ob der Hauptvertrag durch Tätigkeiten der KPW zustande kam. Zudem erhält die
KPW nach Abschluss des Hauptvertrages für den Zeitraum von 12 Monaten eine Vollmacht zur Einsichtnahme in das Grundbuch.

IX. Ersatzgeschäft und Folgegeschäft
Eine Anspruch auf Courtage besteht für unsere Kund:Innen sowohl bei Ersatzgeschäften als auch bei Folgegeschäften.

Ein Ersatzgeschäft liegt vor, wenn durch die Nachweis- oder Vermittlungstätigkeiten der KPW ein, vom ursprünglich angestrebten Vertragsschluss,
abweichender Hauptvertrag geschlossen wird. Dies kann beispielsweise darin bestehen, dass der Hauptvertrag über ein anderes Objekt geschlossen
wird. Ferner kann dasselbe Objekt erfasst sein, wenn sich die Vertragsparteien darauf einigen, statt eines Kaufvertrages einen Mietvertrag einzugehen.
Gleiches gilt für die umgekehrte Reihenfolge. Die Pflicht zur Entrichtung der Courtage des/der Kund:In aus einem Ersatzgeschäft schließt auch den
Vertragsschluss mit der/dem Rechtsnachfolger:In mit ein.
Ein Folgegeschäft liegt vor, wenn die Vertragsparteien im Zusammenhang mit dem ursprünglichen Vertragsschluss eine Erweiterung oder Veränderung
des Vertrages beschließen. Beispielsweise, wenn das angemietete Vertragsobjekt durch den/die Kund:In käuflich erworben wird. Der hinzutretende Anspruch auf
Courtage entfällt, wenn das Folgegeschäft drei Jahre nach dem Abschluss des Ursprungsvertrages zustande kommt.
Der/Die Kund:In ist ebenfalls zur Zahlung der Courtage verpflichtet, wenn ein Zuschlag durch Zwangsversteigerung zustande kommt.

X. Nebenabreden und zusätzliche Vereinbarungen
Die Änderung des vereinbarten Leistungsumfangs zwischen der KPW und seinen Kund:Innen kann in schriftlicher Form vereinbart werden. Eine elektronisch
erstellte Vereinbarung ist nur wirksam, wenn die Urkunde von beiden Parteien handschriftlich unterschrieben wird.

XI. Gerichtsstand
Handelt es sich auch bei unsere/n Kund:Innen um Kaufleute im Sinne des Handelsgesetzbuches, ist als Gerichtsstand Düsseldorf vereinbart.
Es gilt deutsches Recht.

XII. Salvatorische Klausel
Für den Fall, dass eine oder mehrere Bestimmungen dieser AGB ungültig sind oder werden, so steht dies der Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht im Wege.
Bei unwirksamen Bestimmungen richtet sich der Inhalt des Vertrages gem. §306 Absatz 2 BGB nach den gesetzlichen Vorschriften, es sei denn, dass ein weiteres
Festhalten am Vertrag eine unzumutbare Härte für die KPW oder des/der Kund:In darstellt.

KPW Immobilien Gruppe GmbH
Heiligenhauser Straße 1-3, 40883 Ratingen
Sitz der Gesellschaft: Ratingen
Handelsregister: Amtsgericht Düsseldorf HRB 81123
Geschäftsführer: Mark Wirtz
USt-IdNr.: DE81571450

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